Medienkompetenztraining

Medienkompetenztraining in Klasse 7

Seit Ende August läuft an der Goode Weg Schule ein Trainingsprojekt zur Medienkompetenz in der siebten Klasse. Im Fokus des Trainings steht der Umgang mit dem wohl wichtigsten Utensil für Jugendliche, dem Smartphone.

Sowohl Gefahren als auch hilfreiche Tipps und Vorteile des Smartphones sollen mit den Kids besprochen, diskutiert und praxisnah am Handy ausprobiert werden.

Organisiert, geplant und durchgeführt wird das Projekt vom Schulsozialarbeiter Sebastian Gartemann vom Unternehmen Fuchs Konzepte aus Bramsche. In Absprache mit der Schulleitung war man sich schnell einig, dass das Projekt nicht nur theoretisch behandelt werden darf. Die Kids sollen auch am Gerät selbst arbeiten, dort Dinge austesten und wichtige Funktionen praxisnah erlernen. Fuchs Konzepte stellt deshalb vierzehn Einsteiger-Smartphones zur Verfügung, die die Arbeit in Zweiergruppen ermöglichen und für jede Schülerin und jeden Schüler die Möglichkeit bieten, selbst am Smartphone zu üben.

 Bereits im vergangenen Schuljahr gab es für die Goode-Weg Schule ein Pilotprojekt zu diesem Thema in der 5. Klasse. Nun in Klasse 7 wurde das Angebot ein wenig angepasst. Basierend auf einem ersten Brainstorming der Klasse wurden drei zentrale Inhalte herausgearbeitet:

-Installation und Gefahren im AppStore,

-Kommunikationsverhalten in Messengern sowie

-Fotos und Videos

 In den ersten Einheiten lernen die Schülerinnen und Schüler Apps zum Thema „Lernen und Knobeln“ kennen. „Gerade in der Vorbereitung auf Klausuren, Tests oder Präsentationen kann das Smartphone mit den entsprechenden Apps sehr hilfreich und abwechslungsreich sein. Bei vielen Schülern ist das Wort „Lernen“ noch nicht ganz ausgesprochen, da senken sie bereits den Kopf und schalten ab. Wichtig ist es, ihnen diese Apps schmackhaft zu machen und den Unterschied zum einfachen Auswendiglernen aufzuzeigen“, so Sebastian Gartemann über die Arbeit mit den Lernapps.

In den Einheiten zum Thema Kommunikationsverhalten in Messengern wird über die Gefahren, Missverständnisse und Verhaltensregeln gesprochen und diskutiert. Eine respektvolle und unmissverständliche Unterhaltung fällt schwer, wenn man bei der Person am anderen Ende des Gesprächs keine Mimiken, Gestiken erkennen kann, besonders bei Texten mit mehrdeutigen Smileys.

Zum Abschluss des Projekts dürfen die Kinder mit den Smartphones eigene Filme gestalten und schneiden, wodurch nicht nur der Umgang mit den Handy intensiviert wird, sondern die Kinder in Kleingruppen auch ihre Kreativität ausleben können.„Die Schülerinnen und Schüler machen sehr interessiert mit, diskutieren und geben sich gegenseitig - und auch mir - teils wichtige Tipps und Hinweise“, so zeigt sich Schulsozialarbeiter Sebastian Gartemann zufrieden mit dem bisherigen Ablauf des Projekts. Auch Klassenlehrerin Frau Schrader zeigt sich angetan: „Je nach Bedarf der Schüler werden wir immer mal wieder auf Sebastian zurückkommen und das Thema weiter vertiefen.“

 

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