Die 10a auf großer Fahrt
Mitte April fuhren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a mit ihren Lehrern Frau Heimbrock und Herr Meßmann für eine Woche nach Amsterdam.
Mit dem Zug fuhren wir von Bramsche nach Osnabrück, um dort in den ICE nach Amsterdam zu steigen.
Mittags hatten wir unser Ziel erreicht und bezogen zunächst einmal unsere Zimmer im Hotel Meininger. Anschließend hatten wir Zeit, die nähere Umgebung auf eigene Faust zu erkunden.
Am Dienstag erlebten wir einen schönen und abwechslungsreichen Tag in Amsterdam. Am Vormittag haben wir bei herrlichstem Sonnenschein eine Grachtenfahrt gemacht. Wir fuhren durch die bekannten Kanäle Prinsen- und Herengracht und erhielten dabei interessante Eindrücke über den Amsterdamer Grachtengürtel, der seit 2010 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Anschließend hatten wir Zeit für ein Mittagsessen in der Innenstadt am Dam-Platz. Der Dam ist der zentrale Platz der Stadt Amsterdam und der bekannteste Stadtplatz der Niederlande. Dort gibt es Essensstände, Restaurants und Geschäfte in Hülle und Fülle. Danach machten wir in Kleingruppen eine Stadtrallye. So hatten wir Zeit, Amsterdam auf eigene Weise zu entdecken und die Atmosphäre der Stadt zu genießen. Insgesamt war es ein sehr schöner Tag, an dem wir viel erlebt und Amsterdam gut kennengelernt haben. Am Mittwoch ging es dann zum Amsterdamer Dungeon, wo wir auf interaktive Weise viel über die dunkle Geschichte der Stadt erfahren haben. Insbesondere die Schauspieler und die gruselige Atmosphäre machten den Rundgang durch die dunklen Räume ebenso aufregend wie unterhaltsam. Unsere arme Frau Heimbrock wurde als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt und Herr Meßmann musste vor dem hohen Gericht seine Unschuld beweisen, was ihm mit vielen Wehklagen und Jammern auch gelang.
Am Nachmittag besuchten wir das Anne-Frank-Haus. Dort versteckte sich Anne Frank mit ihrer Familie und vier weiteren Menschen mehr als 2 Jahre lang vor den Nazis in einem Hinterhaus und hier schrieb sie ihr Tagebuch. Es war sehr bewegend, die originalen Räume zu sehen und zu erfahren, unter welch schwierigen Bedingungen die Bewohner dort lebten mussten, immer von der Angst begleitet, entdeckt zu werden. Dieser Besuch hat uns sehr berührt und uns gezeigt, wie wichtig Freiheit und Toleranz sind.
Am Donnerstag ging es nach dem Frühstück zum Widerstandsmuseum.
Dort erhielten interessante Einblicke in die Geschichte des niederländischen Widerstands während des Zweiten Weltkriegs, was für viele von uns besonders eindrucksvoll und lehrreich war.
Am Abend war dann Bowlen angesagt, und zwar im Aloha Amsterdam. Wir ließen die Kugeln rollen, wobei der Spaß und die gemeinsame Zeit im Vordergrund standen. Frau Heimbrock und Herr Meßmann gaben eine Runde aus und wir ließen den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen.
Am Freitagmorgen traten wir dann, völlig erschöpft, aber mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck, die Heimreise an.
Tot ziens Amsterdam



